Schmerzphysiotherapie
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Die vom Reinhard Dittel (Neuromedizin-Konzept, Neuromedizinisches Fortbildungszentrum Bad Hersfeld) ausgearbeitete Therapieform versucht der Vielseitigkeit von chronischen Schmerzen gerecht zu werden. Es ist eine offene, ganzheitliche und patientenorientierte Therapieform, bestehend aus Manualtherapie, PNF und Kinästhesie (Körperwahrnehmung).
Befund und Behandlung fließen bei dieser Methode ineinander.
Reinhard Dittel: “Überdurchschnittliche theoretische Kenntnisse, das Denken in komplexen Zusammenhängen und perfektes Beherrschen des Handwerks sind die Voraussetzungen der Schmerzphysiotherapie.“
Die Patienten, die uns begegnen, haben oft nicht nur Schmerzen, sonder leiden unter Schlaflosigkeit, Verstopfung, kalten Füßen, Steifigkeiten und Fehlstatik, oft sind sie lust – und mutlos.
Durch bewusstes Berühren, Bewegen und durch Vorstellungsübungen können Schmerzen reduziert, zentralisiert und zeitlich verkürzt werden.
Das Ziel der Schmerzphysiotherapie ist, die Patienten aus der Passivität zu holen. Die Körperwahrnehmung wird geschult, Übungen werden gelernt, damit die Patienten sich selber helfen können und unabhängig von Therapeuten werden.“ Zitat: Reinhard Dittel Buch:
Tiefe Entspannungstherapie
Jeder Körper besitzt die Weisheit und Fähigkeit sich selbst zu heilen. Kann er aus irgendeinem Grund es nicht, ist es unsere Aufgabe als Therapeuten, dem Körper die Voraussetzungen und den Raum dazu zu schaffen, damit die Selbstheilungskräfte wieder arbeiten können.
Ramraj Ulrich Löve: “Beweglichkeit bedeutet Lebendigkeit, Starre und Bewegungslosigkeit stehen der Lebendigkeit und Gesundheit entgegen.“
Manuelle Lymphdrainage
Durch verschiedene Grifftechniken soll das Lymphsystem aktiviert werden, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert wird.
Weitere Wirkungen neben der entödematisierenden sind die entspannende (Patienten werden ruhiger, Anregung des Magen-Darm-Traktes), die schmerzlindernde und die tonussenkende Wirkung auf die Skelettmuskulatur.
Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.
In der Narbenbehandlung hat die MLD das Ziel der besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung (Lymphangiogenese) im durchtrennten Gewebe. In der Schmerzbekämpfung, sowie vor und nach Operationen (z. B. nach Knie- oder Hüfttotalendoprothesen), soll sie helfen, das Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller.
Sanfte Manuelle Therapie der Wirbelsäule
Wenn das Becken schief ist, ist der ganze Mensch schief. Dadurch entstehen Fehlbelastungen, und frühzeitiger, einseitiger Gelenkverschleiß. Mit Hilfe der sanften Manuelle Therapie der Wirbelsäule kann man Beinlängedifferenzen, Beckenschiefstellungen und die Wirbelsäule behandeln. Oft geht es auch um Einschränkungen der Organfunktionen durch Nervenkompressionen.
Die Behandlung der Wirbelsäule und die dadurch oft erreichte Entlastung der Spinalnerven kann die Regulierung des gesamten Organismus unterstützen.
Wichtiger, juristisch notwendiger Hinweis:
Alle hier angebotene Maßnahmen beruhen auf Therapien, die von der Schulmedizin nicht anerkannt werden. Jeder, der eine solche Kur durchführt, tut es in Kenntnis, das die Therapien nicht „wissenschaftlich nachgewiesen sind“. Dem Patienten soll nicht suggeriert werden, dass alle hier genannten Indikationen oder Erkrankungen durch den Einsatz der beschriebene Therapie immer heilbar seien.